Anfänge, Abschlüsse, Abers

Der Schnee is weg, Weihnachten durch und ich auch, schlaff und müde und dabei isses nich das Fest, das müde macht, sondern dieses Jahresende. Es wirkt so unmotiviert, als müsste es noch ne Strafrunde dranhängen wegen Schummelei, „Ach komm, die letzten Meter, 2012, lohoos, hopp hopp, wir haben Termine und Pläne und gerne eher als später“, aber es hört nich hin, es schleppt sich so dahin, Meter um Meter, Stunde um Stunde, Freugesicht um Flunschgesicht.

Der Kopp is müde und voll und gern begänn ich endlich, endlich, endlich! mit dem Verändern der Sachen, kann’s aber nich, weil der Anfang fehlt, an dem sich der auszudröselnde Veränderest ergeben könnte und dies Tun-wollen-aber- nich-machen-können frisst sich nach innen, im Kreis laufender Aktionismus, meine Güühüte, was ich alles tun müsste, könnt ich loslegen, stehe noch aber auf der Bremse, weil der Startschuß fehlt, ein Ausgangspunkt und ne besser sitzende Metapher, ja, vor allem die.

Vielleicht nehm ich ne Schere. Scheren sind toll. Die machen aus jedem Knäuel mindestens 2 Anfänge. Und einer langt für zwei.

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