Mixbook, Kapitel Eins: Das Krätzchen und Jampoll

Juhuu, es is da – das erste Mixbook-Kapitel! (Hier steht, was das soll.)

31 Bücher, 31 Sätze, 1 Geschichte. Mit gutem Willen jedenfalls und gratis Koppsalat. (Vielleicht nur Kaffee dazu. Oder 2.) Welche Bücher sich hier um den Verstand mixen, löse ich später auf. Bis dahin kann umhergeraten,  danebengeflucht und schief geguckt werden.

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In den Parkanlagen des Krankenhauses liegt Herbstlaub. Nicht, dass ich es an sich komisch finde, wenn man der Frucht seiner Lenden eine musikalische Ausbildung zukommen lassen möchte – aber Paul ist gerade mal zweieinhalb Jahre alt, und die größte Herausforderung, die mein Kind in einem Klavier entdecken könnte, bestünde zweifelsohne darin, mit seinem Spielzeugschraubenzieher eine Taste nach der anderen aus der Verankerung zu hebeln.

Weiße Babys zu versorgen ist meine Arbeit, mitsamt dem ganzen Kochen und Putzen. Dafür sangen die anderen Hoheiten um so lauter, da glich sich das wieder aus. Achso, Paul fehlt ein Auge.

Mit der Ernährung wollten sie eigentlich vorbeugen. Wobei ich ganz genau weiß, dass dieses „einfach essen“ unglaublich schwierig ist. Übrigens, Willi Neuenhagen fliegt mit.

Während des Aussteigens hatte Jampoll noch gehofft, dass der Regen nachlassen würde. Vielleicht waren sie noch ein bißchen verschlafen. Ich beginne die Geschichte über Rike, indem ich von einem Wettlauf erzähle. Die Opfer des nächsten Krieges blieben ungezählt und unbenannt. „Zigeuner!“

An jenem Abend kehrten alle 3 Männer zu ihren Familien zurück, um Abschied zu nehmen. Ich schleppte mich durch die menschenleere Torstraße und hörte auf einmal ein Rumpeln in meinem Rücken. Die „Gala“ zählte mich dementsprechend zu den „bestangezogen Frauen um die dreißig“, während eine andere große Boulevardzeitung mich weniger schmeichelhaft als „leicht stämmige Brünette mit deutlich zu dicken Schenkeln“ bezeichnete.

Die Freundschaft hat sich vielleicht auch gar nicht geändert. Mitten in der Nacht verließ sie am Steuer ihres Triumph den Parkplatz des Krankenhauses und fuhr schnell durch die menschenleeren Straßen nach Hause. Wenn ich mich nur richtig konzentriere, dann werde ich ihn auch spüren. „Sie lügen!“

Den Ärmelkanal im Tunnel zu durchqueren schreckte ihn ebenso wie ihn zu überfliegen. Maria steckte ihrem Vater die Zigarette direkt zwischen die Lippen und zündete sie an. Und die meisten tun es mit einem Stapel Bücher unter dem Arm, manche ziehen ganze Karren davon hinter sich her. Er musste schon bis zur Scheune bemühen, wo die Fhernhachen zu dieser Zeit meist damit beschäftigt waren, aus für Rumo unerfindlichen Gründen, mit Stroh um sich zu werfen.

Und es dauerte nicht lange, da war das Krätzchen, dem jegliche kriminelle Energie fehlte, um sich im gnadenlosen Milieu der Straße durchzuschlagen, furchtbar heruntergekommen und abgemagert. Nur sie waren aufgrund ihrer außergewöhnlichen seemännischen Fähigkeiten in der Lage, es mit dem Malmstrom aufzunehmen.

Was er dort sah, war in der Tat furchteinflößend: Zwei mächtige Wasserhosen hatten sich aus dem Meer erhoben, ihre wirbelnden Stämme ragten hinauf bis in die dunklen Wolken, saugten den Ozean und alles, was sich darin befand, in den Himmel.

„Natürlich weiß ich, dass ich durch meinen Lebenstil leicht einen falschen Eindruck vermittle.“ Geld wächst nicht von alleine im Portemonnaie nach wie Pilze im Wald. Im Ort in den Bergen von Fukushima, aus dem der Großvater ihres Vater stammte, gab es angeblich viele, die diesen Nachnamen trugen. Was ihm allerdings kaum etwas ausmachte.

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3 Gedanken zu “Mixbook, Kapitel Eins: Das Krätzchen und Jampoll

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